Die erste politische Konsequenz nach der Signa

 Die Presse hat heute (26.01.) einen Artikel zum Thema Offenlegungspflicht für Bilanzen veröffentlicht....



Es ist klar es geht um die eindeutig größte Insolvenz in der Geschichte der 2. Republik. Somit ist der Finanzminister oder auch die Justitzministerin unter Zugzwang.


Es gibt Strafen bei größeren Unternehmen bis € 21.600. Für kleine € 700 bis 2.100
Das soll alles sein?

Wir leben in einem wohlhabenden Land bei dem viele wohlhabende Menschen mit ihren Wirtschaftsprüfern auf Ideen kommen wie sie unschöne Dinge in der Bilanz schön aussehen lassen können. Es gab einen Bericht über die Rolle des Staates als Gläubiger.
Aber die weit spannendere Frage ist doch:
Wie sieht es mit dem volkswirtschaftlichen Schaden für Österreich oder für die EU aus?
Ich habe in einem Interview mit einem Wirtschaftsjournalisten gehört (leider vergessen welches), dass die Signa Gruppe einer österreichischen Bank mehr € 500 Millionen schuldig ist. (Obwohl ich mich wundere, das solche Zahlen veröffentlicht werden! Bleibt also ein Gerücht!) Ist das Unternehmensgeflecht immer noch so undurchsichtig, dass man hier nicht sagen kann wie viel die Signa an Schulden insgesamt hat???

Bei Wirecard wurden auch Bilanzen gefälscht... Scharfsinnige Ökonomen prognostizieren für die anstehende Rezession eine Inflation von 50%.

Also ich meine das reicht nicht aus... Es sollte für die Finanzmarktaufsicht (wenn es Österreich) betrifft, einen Weg geben wie Sie sich Bilanzen ab einer gewissen Bilanzsumme ansehen können.
Es kann nicht sein, dass wir nach vielen Steuerskandalen, obwohl die Steuern in Österreich eindeutig zu hoch sind, immer noch so blauäugig sind.


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